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Tierartbestimmung in Lebensmitteln mittels PCR
:::> Lebensmittel wie Fleisch, Wurstwaren und
Milchprodukte können Anteile nicht deklarierter Tierarten enthalten. Diese lassen sich aufgrund der hohen Sensitivität und Spezifität der PCR- Methode jedoch meist eindeutig nachweisen.
:::> Folgende Tierarten
können - auch in extrem verarbeiteten Produkten und Kochwaren -routinemäßig nachgewiesen werden:
Rind, Schwein, Schaf, Ziege, Pferd, Esel, Huhn, Pute
:::> Der Nachweis erfolgt direkt über tierartspezifische Primersysteme.
Die Nachweisgrenze liegt in der Regel bei 1 %, oft können aber auch geringere Anteile detektiert werden.
:::> Weitere
Tierarten, für die keine spezifischen Primer zur Verfügung stehen, können auf Anfrage untersucht werden. Das Verfahren beruht auf der Verwendung universeller Primer in der PCR- Reaktion und nachfolgender RFLP-Analyse
(Restiktionsfragment-Längen-Polymorphismus). Hierbei werden die entstehenden Transkripte durch Restriktionsenzyme gespalten wobei aufgrund artspezifischer Sequenzunterschiede verschieden lange Bruchstücke entstehen. Diese
werden nach der gelelektrophoretischen Auftrennung mit den Mustern aus Referenz- DNA verglichen.
:::> Da durch das
Vorhandensein verschiedener Tierarten in einer Probe meist mehrere Amplifikate gebildet werden und die Restriktionsprodukte sich teilweise überlagern ist eine eindeutige Zuordnung jedoch nicht in jedem Falle möglich.
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